Am Vlierhof wurde im Jahr 2005 ein Labyrinth gebaut.

De basisvorm van het labyrintEin Labyrinth is ein altes Symbol und wird weltweit in den verschiedensten Formen vorgefunden. Es wird oft mit einem Irrgarten verwechselt. Ein grosser Unterschied ist, dass man sich auf dem Weg durch den Irrgarten immer wieder für eine Richtung entscheiden muss: links, rechts, geradeaus. Das Labyrinth dagegen ist dadurch gekennzeichnet, dass der Weg zum Zentrum führt und dann wieder von der Mitte nach Aussen. Ein Labyrinth enthält auch Wendungen. Das Labyrinth auf dem Vlierhof wurde nach Vorbild des Labyrinths der Kathedrale von Chartres in Frankreich, eines der grössten weltweit, gestaltet. Es enthält total 56 Wendungen vom Eingang zum Zentrum und zurück.

 

 

 

Buchsbaum-Büsche formen die Wendungen des Labyrinths auf dem Vlierhof in den vier Haupthimmelsrichtungen und um das Zentrum herum. Die Ränder der Wege sind mit Wiesenpflanzen die hier natürlich wachsen bepflanzt und die Wege selbst sind mit Holzspänen bedeckt. In den letzten Jahren wurden einige der Wiesenpflanzen durch Kräuter ersetzt. Der Kreis hat ein Durchmesser von 16m und 10 Begrenzungen (Kreise). In jedem Kreis findet sich eine Wiesenpflanze. Von Aussen nach Innen sind diese: Johanniskraut, Mutterkraut, Erdbeere, kriechender Hahnenfuss, Schafgarbe, Efeu, Salbei, Klee, Weidenröschen und Herb Robert. In der Mitte ist eine Blume mit sechs Blutenblätter geformt aus Steinen in verschiedenen Grössen und Texturen.

Entlang des Zugangspfades auf beiden Seiten sind schöne, wilde botanische Gärten (einschliesslich geschützte Pflanzen) in verschiedenen Formen und Farben. Dieser Teil des Gartens wird selektiv gejätet und dient als Werkzeug für persönliches Wachstum und Entwicklung. Die Gestalterin Frederique gibt auf Anfrage gerne Workshops und eine individuelle Anleitung.